2014 Jahr der Positionierung

 

Noch wenige Tage und das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Für mich war es ein zufriedenstellendes und atemberaubendes Jahr. Sowohl privat, als auch sportlicher Natur hatte ich meine kleinen Erfolge. Der Vorsatz, heuer zu meinen manchmal etwas alternativen Ansichten offen zu stehen und der Entschluss mich nicht immer den gesellschaftlichen Erwartungen unterzuordnern, machte mich zu einer zufriedenen Persönlichkeit.  Mich in der Radsportwelt dem Metier der Randonnees und Langstrecken zuzuwenden erwieß sich als eine gute Entscheidung. Hier konnte ich allgemein meinen Horizont erweitern und neue bleibende und interessante Bekanntschaften machen. 

Ich kann sagen, das ich nun im vierten Jahr meinen Platz im Radsport gefunden habe. Die Eliminierung des Chronometers und das Streichen der Ranglisten bei den Randonnees, hat mich in gewisser Weise befreit. Es bleibt mehr Raum auch während Veranstaltungen für Mensch und Seele.

2014 bestand nicht nur aus Randonnees. Ich hatte die Ehre meinem Vater zu begleiten bei seinem Vorhaben den Prestigio 2014 zu erobern. Eine Auszeichnung, die man erhält, wenn man an verschiedenen Rennradrennen teilnimmt. Die Welt der Rennradrennen ist nichts für mich. Es erfüllt mich nicht, wenn ich am Renngeschehen teilnehme und einer guten Platzierung nachjage. Nichts desdo trotz bewundere ich die Ausdauer meines alten Herren, der mit Konsequenz Jahr für Jahr seine Radrennen herunterspult und immer besser zu werden scheint. Gleich einem guten Wein, potenziell guter Jahrgang und je älter desdo besser.

Ein weiteres atemberaubendes Erlebnis war die Teilnahme an einer Etappe des Giro d´Italia im Martelltal. Das Renngeschehen mittels Vip-Karten aus erster Reihe zu verfolgen, war ein emozionaler Höhepunkt. Fotos mit Legenden wie Francesco Moser zu schießen und anschließend zu beobachent wie wenige Meter vor mir Quintana das gesamte Peleton zerlegt, war eine große Ehre. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind, das unter dem Weihnachtsbaum sein lang ersehntes Geschenk auspackt.

2014 wurde ich mit offenen Armen in der Welt der Langstrecken aufgenommen. 2015 möcht ich mich nun bestätigen und was die messbaren Ziele angeht vor allem in der zweiten Saisonshälfte konstant bleiben. Da mir 2014 die Umsetzung meiner Vorhaben relativ einfach gelungen ist, habe ich beschlossen für 2015 die Messlatte um einiges Höher zu legen. 

 

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